Kochkurs

Mission-style Burrito Anleitung: Cali-Mex für zuhause

Burrito

Tatsächlich hat die Burrito-Herstellung weniger mit Kochen zu tun, als man vielleicht meinen könnte. Ein Burrito besteht aus vielen Einzelteilen, die zusammengebracht werden wollen und erst in der Summe ihr wahres Potenzial entfalten. Einen Burrito zu machen ist fast wie ein Auto herzustellen. Auch beim Burrito gibt es viele Teile, wie Reis, Salsa, Bohnen, Fleisch und Käse, um nur einige zu nennen, die am Ende ein großes Ganze ergeben. Ebenso wird jeder Teil dabei am besten separat gemacht und bedarf grundsätzlich keiner schwierigen Technik. Die größte Herausforderung besteht vor allem darin alle Teile korrekt herzustellen, den Tortilla zu füllen – aber nicht zu überfüllen und die richtige Konsistenz zu erhalten.

Einen Burrito zu machen sollte man daher niemals auf die leichte Schulter nehmen, aber das köstliche Tortilla-Bündel am Ende belohnt einen für jede Mühe. Da die Burrito-Herstellung mit kleinen Mengen außerdem erheblich schwieriger ist als mit größeren Mengen, hast du so noch den perfekten Grund ein paar Freunde einzuladen. Win-Win für alle!

Die Tortilla

Im Gegensatz zu Tacos verwendet man für Burritos Tortillas aus Weizenmehl. Da Teig aus Weizenmehl elastischer ist, als aus Maismehl kann er größer ausgerollt werden. Die Tortilla-Fladen werden erwärmt und sollten einen Durchmesser von 30 bis 35 cm haben damit sie am Ende noch gut gerollt werden können. Das ist wichtig, damit nichts auslaufen kann, wenn sie fertig gefüllt sind. Theoretisch kann man die Tortillas auch selbst herstellen, inzwischen haben die meisten gut sortierten Supermärkte diese aber auch im Sortiment.

Tortillas für Burrito
Selbstgemachte Weizen-Tortilla-Fladen

Fleisch und Gemüse

Darf der Burrito mit Fleisch gefüllt sein, würden wir definitiv Carnitas empfehlen. Carnitas ist die mexikanische Version von Pulled Pork und wird aus der Schweineschulter hergestellt. Alternativ machst Du aber auch mit Skirt- oder Hanger Steak bzw. mit Hähnchen-Fleisch vom Schenkel nichts falsch. Bei der Zubereitung des Fleischs gilt die Devise, weniger ist mehr. Also starte lieber nur mit etwas Salz und Pfeffer denn durch übermäßiges Würzen kann man seine Burritos direkt zu Beginn aus dem Gleichgewicht bringen. Investiere stattdessen lieber in ein hochwertiges Stück Fleisch, das spricht geschmacklich sowieso für sich selbst.

Soll der Burrito vegetarisch werden, greife zu weich gekochtem Gemüse, wie Brokkoli, Zucchini oder in Scheiben geschnittene, gebratene Kochbananen.

Reis

Mexikanischer Reis für Burritos sollte luftig-locker sein und die Körner sollten nicht aneinanderkleben. Am besten weichst Du den Reis über Nacht ein und lässt ihn dann gut abtropfen. Anschließend etwas Öl in einem Topf erhitzen, den Reis hinzufügen und anrösten, bis dieser leicht duftet und nicht mehr transparent ist. Zum Schluss mit etwas Wasser auffüllen und alles zum Kochen bringen. Den Topf mit einem Deckel verschließen und auf sehr sehr niedriger Flamme köcheln lassen, bis der Reis gar ist. Es sollte dabei etwas weniger Wasser genommen werden, als man üblicherweise zum Kochen von Reis nimmt. Wenn Du magst, kannst du für zusätzlichen Geschmack auch ein paar Tomaten in das Reiswasser geben. Nach dem Kochen den Reis leicht salzen, aber wie auch beim Fleisch nicht übertreiben. Für 6 bis 8 Burritos werden ca. 200 g Reis benötigt.

Bohnen

Die Bohnen sind eins der wenigen Elemente, wo man durchaus auch eine Abkürzung nehmen darf. Anstatt aufwendig frische Pinto- oder schwarze Bohnen von Grund auf zu kochen, ist es einfacher, Bohnen aus der Dose zu nehmen. Das ist keine Schande und vermutlich merkt nicht mal jemand den Unterschied. Ob Du für Deine Burritos Pinto- oder schwarze Bohnen verwendest, bleibt dir überlassen. Nur Kidney Bohnen sind nicht so gut geeignet. Pro Burrito solltest du ca. mit 85 g Bohnen rechnen.

Soßen

Die richtigen Soßen verleihen dem Burrito den richtigen Kick. Verwende Pico de Gallo, Guacamole, scharfe Würzsoßen oder Sour Cream.

Für Pico de Gallo kombiniere gewürfelte frische Tomaten mit gehackter roter Zwiebel, gehacktem Koriander und etwas Salz. Wenn du es etwas feuriger magst, kannst Du auch Jalapeños dazugeben.

Für Guacamole brauchst du reife Avocados. Machst Du sowie mehr Soßen kannst Du ein paar Löffel des bereits fertig zubereiteten Pico de Gallo in das Avocadopüree geben – oder Du würzt es selbst mit Zwiebel, Koriander, Limette und reichlich Salz.

Passende scharfe Würzsoßen kannst du bereits fertig kaufen, z. B. von Tapatio. Um Deine eigene Soße herzustellen, koche oder grille ganze Jalapeños und geschälte Tomatillos und mische diese dann zu einem Püree zusammen. Du kannst aber auch einfach in Scheiben geschnittene Jalapeños auf einen Burrito werfen.

Bei allen Soßen sollte man den Knoblauch entweder weglassen oder zumindest sehr vorsichtig vorgehen. Obwohl Knoblauch in so vielen Gerichten und Küchen eine wichtige Rolle spielt, kann er den Geschmack des Burritos leicht ruinieren.

Burrito Guacamole und Pico de Gallo
Guacamole und Pico de Gallo

Käse

Der Käse in einem Burrito sollte mild und geschmolzen sein. Besonders gut eignet sich zum Beispiel ein milder Cheddar oder Monterey Jack. Um den Käse zum Schmelzen zu bringen, legt man die Tortilla einfach in eine Pfanne, streut in die Mitte etwas Käse und erhitzt die Pfanne für 2 bis 4 Minuten, bis der Käse geschmolzen und die Tortilla weich ist. Hast Du einen passenden Deckel für Deine Pfanne, kannst Du auch diesen zur Hilfe nehmen.

Den Burrito belegen

Nun ist der Moment gekommen, in dem aus dem Burrito mehr wird als nur die Summer seiner Einzelzutaten. Die Zutaten sollten dabei alle fertig bereitstehen. Schließlich macht es keinen Spaß, wenn die Bohnen bereits die Tortilla durchtränken während man noch Tomaten für die Pico de Galo schneidet. Abgesehen davon sollte man es auch nicht mit dem Belag übertreiben. Etwa 2 Esslöffel gekochter Reis und 3 bis 4 Esslöffel Bohnen pro Tortilla sind eine grobe Orientierung, die vollkommen ausreichen – zumindest, wenn man den Burrito noch ohne große Sauerei gewickelt essen möchte. Neben der Menge ist aber auch die Reihenfolge, wie man den Burrito belegt wichtig. Damit der Käse schön geschmolzen bleibt, geht man von Warmen zu kalten Zutaten über. Man fängt also mit dem Käse in der Mitte an, stapelt ein paar Bohnen, Reis und Fleisch darauf. Zum Schluss die Soße und die Sourcream. Danach ist Schluss. Beschränke dich dabei immer auf eine horizontale Linie in der Mitte der Tortilla. Hast Du Gäste eingeladen, kann sich jeder aus den vorbereiteten Komponenten seinen eigenen Burrito zusammenstellen.

Burrito Party

Falten und rollen

Eine warme Tortilla ist elastischer und lässt sich einfacher bearbeiten. Lasse Dir nach dem Schmelzen des Käses also nicht mehr allzu viel Zeit. Schlage zuerst die kurzen Enden, die senkrecht zu den Zutaten sind, ein. Mit den Zutaten parallel zu Dir klappe die untere lange Seite knapp über die Füllung, wobei die kurzen Enden stets eingefaltet bleiben. Rolle dann zur offenen Seite ganz eng unter Spannung auf.

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