Kochkurs

Nudelsalat: Alles was Du wissen musst

Nudelsalat alla Caprese

Nudelsalat zählt zu den beliebtesten Salaten Deutschlands. Kein Wunder. Das Salatwunder begegnet einem fast auf jeder Party oder Grillabend. Das ist auch nicht überraschend. Nudelsalat ist meist in wenigen Minuten ganz einfach zubereitet. Da der Salat zudem sehr vielseitig ist, passt er auch zu vielen anderen Gerichten. Aber auch als Hauptmahlzeit kann er brillieren. Nudelsalat kann zudem perfekt an den individuellen Geschmack angepasst werden und schmeckt so sowohl groß als auch klein. Mit einem Nudelsalat kann also eigentlich nicht viel falsch gemacht werden, oder?

Welche Nudel soll ich verwenden?

Die Auswahl an Nudeln im Supermarkt ist unbeschreiblich groß. Neben den ganzen verschiedenen Hersteller gibt es Nudeln auch in allen erdenklichen Größen und Formen. Zusätzlich finden sich neben den klassischen Hartweizengrießnudeln auch noch weitere Sorte, wie beispielsweise Vollkornnudeln oder Glasnudeln. Wie soll man da nur entscheiden, welche Nudeln für den Nudelsalat am besten geeignet sind?

Kurze Nudeln

Kleine und kurze Nudeln haben den Vorteil, dass sie leicht aufgespießt und unproblematisch mit der Gabel gegessen werden können. So können auch Kinder einfach mitessen ohne, dass eine riesen Sauerei entsteht.

Mittelgroße Fläche

Damit die Nudeln das Dressing auch ideal aufnehmen können, sollten die Nudeln eine gewisse Fläche mit sich bringen. Farfalle, Fusilli oder auch Lumache sind hierfür perfekt geeignet. Sie können einfach mit der Gabel gegessen werden und das Dressing kann ringsum gut anhaften.

Nudelsalat: Fusilli
Fusilli
Nudelsalat: Farfalle
Farfalle

Vorsicht bei Hohlnudeln

Möchtest Du für deinen Nudelsalat Penne, Rigatoni oder eine andere Hohlnudel verwenden, solltest Du aufpassen. In dem Hohlraum kann sich nämlich Wasser sammeln, das beim Abtropfen nicht vollständig abgelaufen ist. Dieses Wasser kann dann Dein Dressing verwässern und den Geschmack negativ beeinflussen.

Warme oder kalte Nudeln?

Die Frage aller Frage über die sogar Profiköche streiten. Grundsätzlich sorgt das Abschrecken dafür, dass die Stärke von den Nudeln gespült wird und die Nudeln nicht mehr nachkochen und nicht so schnell matschig werden. Da die Nudeln dadurch aber auch schneller erkalten, bevorzugen manche Köche warme Nudeln für ihre Nudelsalate – zumindest, wenn diese sofort gegessen werden sollen. Zudem bleibt das Dressing besser an warmen Nudeln haften. Ob Du dich letztendlich für warme oder kalte Nudeln entscheidest, bleibt natürlich Dir überlassen, in den meisten Fällen sollten die Nudeln aber abgeschreckt werden damit diese nicht nachgaren oder matschig werden.

Dressing, Gewürze und Kräuter

Dressing

Das Wichtigste an einem guten Nudelsalat ist das perfekte Dressing. Schließlich sorgt es für den meisten Geschmack. Viele klassische Rezepte setzen dabei auf Mayonnaise-Dressings. Wem das zu fetthaltig ist, kann die Mayonnaise auch durch Joghurt oder Frischkäse ersetzen, um zumindest ein ähnliches Geschmackserlebnis zu erhalten. Alternativ kann der Salat natürlich auch einfach mit Essig und Öl angemacht werden. Das passt vor allem bei mediterranen Nudelsalaten.

Gewürze

Neben dem richtigen Dressing spielt auch die Wahl der Gewürze eine entscheidende Rolle – sie sorgen oft für die ganz besondere Note. Unerlässlich sind dabei Salz und Pfeffer, die in jedem Nudelsalat Pflicht sind. Hier kann man mit Meersalz, weißem Pfeffer oder Cayennepfeffer je nach persönlichem Geschmack variieren. Möchtest Du deinem Salat eine exotischere Note geben, solltest Du nicht auf Curry verzichten. Auch Paprikapulver kann z. B. bei herzhaften Nudelsalaten für ein beeindruckendes Geschmackserlebnis sorgen.

Kräuter

Egal ob frisch, getrocknet oder tiefgefroren – Kräuter gehören in jeden Nudelsalat. Erlaubt ist dabei alles. Dill, glatte Petersilie, Minze oder Basilikum sind nur einige der Möglichkeiten aus denen Du wählen kannst. Am besten schaust Du einfach, was Dir am meisten schmeckt! Falls Du nicht so experimentierfreudig bist, kannst Du auch zu fertigen Salatkräutern greifen. Diese gibt es in verschiedenen Varianten.

Nudelsalat alla Caprese

Zutaten für 4 Personen:

  • 500 g bunte Farfalle
  • 100 g Kirschtomaten
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 250 g Büffelmozzarella
  • 4 Esslöffel Balsamico-Essig
  • 6 Esslöffel Olivenöl

Zubereitung:

  1. In einem großen Topf gesalzenes Wasser zum Kochen bringen und die Nudeln nach Packungsanweisung garen, bis sie al dente sind.
  2. Die Nudeln anschließend abschrecken und gut abtropfen lassen. Damit die Nudeln nicht so kleben, können sie mit etwas Olivenöl vermengt werden.
  3. Die Nudeln zum Abkühlen in eine große Schüssel geben. Währenddessen die Blätter vom Basilikum abzupfen. Die Kirschtomaten halbieren und den Büffelmozzarella abgießen und in grobe Stücke zerteilen.
  4. Alle Zutaten zu den Nudeln in die Schüssel geben und vorsichtig unterheben.
  5. Olivenöl und Balsamico-Essig dazugeben und mit Salz und Pfeffer würzen. Alles mischen und nochmals abschmecken.

Nudelsalat einfrieren?

Wer kennt es nicht. Gäste kündigen sich an und damit die auch ganz bestimmt nicht verhungern bereitet man lieber etwas mehr zu. Aber was, wenn nicht alles gegessen wird und etwas übrig bleibt? Schließlich will man sich ja auch nicht die nächsten Tage durchgehend von Nudelsalat ernähren. Da stellt sich natürlich die Frage, ob Nudelsalat eingefroren werden kann?

Problem #1: Das Dressing

Nudelsalate, die mit Mayonnaise oder Joghurt gemacht wurden eignen sich eher weniger zum Einfrieren. Beim Auftauen trennen sich nämlich die einzelnen Zutaten der Mayonnaise, was den Salat nicht nur unansehnlich macht, sondern sich auch auf den Geschmack auswirkt. Basiert der Nudelsalat hingegen auf Öl und Essig hat das Einfrieren keine negativen Auswirkungen auf den Geschmack. Wer den Nudelsalat später, außerdem als Nudelpfanne servieren will, hat so die perfekte Basis.

Problem #2: Das Gemüse

Je nach Zutaten in Deinem Nudelsalat, kann es auch hier zu Problemen kommen, wenn du den Nudelsalat einfrierst, bzw. später wieder auftaust. Problematisch sind vor allem Gemüsesorte mit einem hohen Wasseranteil, wie Gurken, Zucchini oder Tomaten. Durch den eigenen Wassergehalt geht beim Auftauen der Geschmack stark verloren.

Fazit

Es sollten nur Nudelsalate eingefroren werden, die ohne Mayonnaise gemacht wurden und die Zutaten mit einem geringen Wassergehalt haben. Ansonsten solltest Du die Reste im Kühlschrank aufheben und innerhalb von 2 bis 3 Tagen essen.

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