Rezeptkreationen

Herbststar: Schwäbischer Zwiebelkuchen

Zwiebelkuchen

Der Herbst steht vor der Tür, das lässt sich nicht übersehen und wenn die Abende kürzer und die Nächte kälter werden, hat auch bald der Zwiebelkuchen wieder Saison. Traditionell genießt man Zwiebelkuchen mit einem Glas Federweißer oder Traubenmost. Wer auf Alkohol verzichten möchte, kann natürlich auch auf ein Glas köstlich frisch gepressten Traubensaft zurückgreifen. So finden sich gerade in Süddeutschland oftmals nach der Weinlese viele Straßenstände, die diesen verkaufen und glaub uns, Du wirst es nicht bereuen dort anzuhalten!

Die Zwiebel als Hauptdarsteller

Zwiebelkuchen gibt es in vielen Variationen. Je nachdem, in welcher Region Du dich befindest. Mal quadratisch gebacken auf einem Backblech oder als deftiger Kuchen aus einer runden Springform. Trotzdem haben alle mindestens eine Zutat gemein, nämlich die Zwiebeln und die kommen nicht zu knapp in den Kuchen. Wie Du die Zwiebeln schneidest ist dabei ganz Deinem Geschmack überlassen genauso, ob Du lieber die klassische weiße Gemüsezwiebel oder die rote, süßliche Zwiebel verwenden möchtest. Hauptsache die Zwiebeln werden kurz angeschwitzt bevor Du diese weiterverarbeitest – dazu später mehr. Aber nur Zwiebeln machen noch keinen guten Kuchen aus. Der klassische schwäbischen Zwiebelkuchen wird mit Hefeteig zubereitet und für die Füllung werden neben den Zwiebeln noch Räucherspeck, saure Sahne, Eier, Butter sowie Salz, Pfeffer und Kümmel benötigt. Wie aus der Theorie jetzt ein leckerer schwäbischer Zwiebelkuchen wird, erfahrst Du in unserem Rezept.

Weinberge

Das Rezept für Deinen schwäbischen Zwiebelkuchen

Zutaten

Für den Teig

  • 500 g Mehl
  • 60 g Butter
  • ½ Würfel Frischhefe (21 g)
  • 300 ml lauwarme Milch
  • 1 TL Salz
  • ½ TL Zucker

Für die Füllung

  • 600 g Zwiebeln
  • 1 TL Butter
  • 4 Eier
  • 100 ml Sahne
  • 250 g saure Sahne
  • 200 g Räucherspeck
  • Salz, Pfeffer
  • Gemahlener Kümmel

Besonderes Zubehör

  • Springform (26 cm Durchmesser)

Zubereitung

  1. Für den Hefeteig Mehl, Zucker und Salz in einer großen Schüssel mischen. Anschließend die Butter in lauwarmer Milch schmelzen und die frische Hefe hineinbröckeln und auflösen lassen. Nun die Milch-Hefe-Mischung in die Schüssel zu dem Mehl geben und alles zu einem glatten Teig verkneten. Die Schüssel mit dem fertigen Teig mit einem Tuch abdecken und an einem warmen Ort für ca. 1 Stunde gehen lassen.
  2. Für die Füllung den Räucherspeck würfeln, sowie Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. In einer Pfanne Butter erhitzen. Den Speck hinzugeben und für ca. 3 Minuten anbraten. Anschließend die Zwiebeln hinzufügen und für weitere 5 Minuten anschwitzen.
  3. Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Springform einfetten und den Boden mit etwas Mehl bestäuben.
  4. Hefeteig nach der Gehzeit auf einer bemehlten Arbeitsfläche noch einmal gut durchkneten und rund ausrollen. Die Springform mit dem Teig auskleiden und einen Rand hochziehen. Mit einer Gabel Löcher in den Boden einstecken und im heißen Ofen ca. 5 Minuten vorbacken. Anschließend kurz auskühlen lassen.
  5. Die Eier mit saurer Sahne und Schlagsahne gut verquirlen und den Speck sowie die Zwiebeln untermengen. Die Mischung mit Salz, Pfeffer und Kümmel abschmecken.
  6. Die Füllung auf dem Teigboden verteilen und im heißen Ofen für 30 – 40 Minuten backen.
  7. Nach Ablauf der Zeit, den Zwiebelkuchen aus dem Ofen holen, leicht abkühlen lassen und etwas Petersilie über den Kuchen streuen.

4 Tipps und Tricks für Zwiebelkuchen

  • Nutze zum Zwiebelschneiden ein scharfes Messer oder die Brotschneidemaschine. Das spart Zeit und Tränen.
  • Anstatt Hefeteig kann auch ganz schnell und gelingsicher ein Quark-Öl-Teig aus Mehl, Backpulver, Magerquark und Pflanzenöl zubereitet werden.
  • Für einen Low Carb Zwiebelkuchen einfach den Hefeteig weglassen und die Zutaten für die Füllung gründlich mixen, in die Springform füllen und backen.
  • Hefeteig vorbereiten? Kein Problem. Einfach am Vortag alle Zutaten, ohne auf die Temperatur zu achten, zu einem Teig zusammenmischen und über Nacht in einer Schüssel abgedeckt mit einem feuchten Küchentuch im Kühlschrank gehen lassen.

Freust Du dich auch schon auf den Herbst und leckeren Zwiebelkuchen? Lass es uns ruhig in den Kommentaren wissen.

Achja, kennst Du schon unsere Gruppe bei Facebook? Da tauschen wir uns über leckere Rezeptideen aus und zu Gewinnen gibt es auch etwas. Wir helfen uns in freundlicher Atmosphäre gegenseitig und versprechen Dir, es gibt keine falschen Fragen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.